Leitungsnetz der WVB

Im Jahre 2012 wurde für die Wasser­förderung und -verteilung ein generelles Wasser­versorgungs­projekt (GWP) erstellt. Die ganzen Anlagen und der Betrieb sind damit dokumentiert. Das gesamte Leitungs­netz ist etwa 20‘000 m lang und besteht aus verschiedenen Materialien, welche über die letzten 100 Jahre ein­ge­baut wurden.
Mit jeder Jahres­planung werden gewisse Teilstücke für die Erneuerung definiert. Dies garantiert eine stetige Versorgungs­sicherheit.

Installationen an Wasserleitungen

Installationen und Reparaturen am privaten Hausleitungsnetz dürfen nur durch konzessionierte Installa­teure ausgeführt werden. Über die Auftrags­erteilung am Leitungs­netz, welches im Eigentum der WVB ist, entscheidet der Vorstand.

Wassersparen in einer grossen Trockenheit

Not Szenario

Information zum Ballwiler Trinkwasser

Informationen zu Chlorothalonil

Trinkwasser

Einzugsgebiet des Grundwassers

Herkunft des Trinkwassers

Das Trink­wasser der WVB besteht zu 100 Prozent aus Grund­wasser und wird aus einem Filter­brunnen in einer Tiefe von 34 m und mit einer Temperatur von ca. 6 °C mit Pumpen gefördert. Um die Ver­sorgungs­sicher­heit zu gewährleisten, werden zwei unabhängige Pump­stationen im Gebiet der Wasser­gasse betrieben. Die Schutz­zone befindet sich an der Wasser­gasse im Umkreis der Pump­stationen.

Schutz des Trinkwassers

Der Wasser­kreis­lauf zeigt auf, dass ein Teil des Nieder­schlages nach einer längeren Zeit zu Grund­wasser wird. Der Boden reinigt das versickernde Wasser auf drei Arten. Er reinigt es physikalisch, wie ein Sieb wird der Schmutz zurück­gehalten. Das Wasser wird auch chemisch und biologisch verändert. Das organische Material (Humus) und die feinen Ton­plättchen in den obersten Boden­schichten tun sich zusammen und bilden die sogenannten Ton-Humus-Komplexe. Diese können Stoffe – auch uner­wünschte – chemisch aus dem Wasser ziehen und an sich binden.

Grundwassergefährdungen

Deponien und Altlasten, Abwasser­lecks und -unfälle sowie Luft­schad­stoffe können das Grund­wasser gefährden. In der Landwirt­schaft besteht Gefahr durch Hofdünger und Pflanzen­schutz­mittel, Medikamente und hormonaktive Substanzen.